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Nummernkarte für weibliche Häftlinge

Variante

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Dieses Dokument ist eine Variante der Nummernkarte für weibliche Häftlinge des KZ Buchenwald. Der absolut größte Teil der zumeist roten und grünen Nummernkarten gehörte zu weiblichen Häftlingen, die in einem der Außenlager des KZ Buchenwald inhaftiert waren. Die weißen Nummernkarten, die auf die Rückseiten von Rapportführerkarten geschrieben sind, stellen daher eine Besonderheit dar: Sie stammen von einigen der insgesamt 19 Frauen, die im Lagerbordell im KZ Buchenwald als Sex-Zwangsarbeiterinnen arbeiten mussten. An der Stelle, an der auf anderen Nummernkarten das Außenlager vermerkt ist, steht auf diesen Karten „Bordell“.

Im KZ Buchenwald gab es ab Juli 1943 bis kurz vor der Befreiung 1945 im „Sonderbau“ ein Lagerbordell, das die männlichen KZ-Häftlinge gegen Geldzahlungen oder als Teil des an der Arbeitsleistung ausgerichteten Belohnungssystems in den Abendstunden besuchen durften. Jüdische und sowjetische Häftlinge waren von dieser Regelung ausgeschlossen. Den Frauen, die aus dem KZ Ravensbrück nach Buchenwald gebracht worden waren, hatte die SS ihre Entlassung nach sechs Monaten in Aussicht gestellt. Diese Zusage wurde aber nur bei acht Frauen eingehalten und das auch erst nach mehr als sechs Monaten.  Neun Frauen mussten bis zur Befreiung des KZ Buchenwald Sex-Zwangsarbeiter*innen bleiben.

Dieses Dokument ist eine Variante der Nummernkarte für weibliche Häftlinge des KZ Buchenwald. Der absolut größte Teil der zumeist roten und grünen Nummernkarten gehörte zu weiblichen Häftlingen, die in einem der Außenlager des KZ Buchenwald inhaftiert waren. Die weißen Nummernkarten, die auf die Rückseiten von Rapportführerkarten geschrieben sind, stellen daher eine Besonderheit dar: Sie stammen von einigen der insgesamt 19 Frauen, die im Lagerbordell im KZ Buchenwald als Sex-Zwangsarbeiterinnen arbeiten mussten. An der Stelle, an der auf anderen Nummernkarten das Außenlager vermerkt ist, steht auf diesen Karten „Bordell“.

Im KZ Buchenwald gab es ab Juli 1943 bis kurz vor der Befreiung 1945 im „Sonderbau“ ein Lagerbordell, das die männlichen KZ-Häftlinge gegen Geldzahlungen oder als Teil des an der Arbeitsleistung ausgerichteten Belohnungssystems in den Abendstunden besuchen durften. Jüdische und sowjetische Häftlinge waren von dieser Regelung ausgeschlossen. Den Frauen, die aus dem KZ Ravensbrück nach Buchenwald gebracht worden waren, hatte die SS ihre Entlassung nach sechs Monaten in Aussicht gestellt. Diese Zusage wurde aber nur bei acht Frauen eingehalten und das auch erst nach mehr als sechs Monaten.  Neun Frauen mussten bis zur Befreiung des KZ Buchenwald Sex-Zwangsarbeiter*innen bleiben.

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Weitere Beispiele

Fragen und Antworten

  • Was wird im ITS e-Guide als Variante bezeichnet?

    Der ITS e-Guide unterscheidet zwischen Hauptkarten und Varianten. Der Grund dafür ist, dass es teilweise verschiedene Ausführungen zu einem Dokumententyp gibt, die stark voneinander abweichen können.

    Als Hauptkarten bezeichnet der e-Guide Standarddokumente, die besonders häufig in den KZ verwendet wurden und zu denen viele Informationen vorliegen. Daneben finden sich im ITS-Archiv auch Varianten, die zwar exakt denselben Zweck hatten wie die entsprechende Hauptkarte, jedoch anders aussehen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: In manchen Konzentrationslagern wurden eigens angefertigte Karten verwendet anstelle der Standardausführungen. Oft liegt es auch daran, dass zunächst individuelle Karten und Bögen zum Einsatz kamen und die KZ-Verwaltung erst später die Verwendung einheitlicher Vordrucke anordnete.

  • Wissen Sie mehr zu diesem Dokument?

    Falls Sie weitere Hinweise zu diesem oder einem anderen im e-Guide vorgestellten Dokument haben, freuen wir uns sehr über Rückmeldungen an eguide(at)its-arolsen.org. Die Dokumentenbeschreibungen werden regelmäßig erweitert – und das gelingt am besten durch das gemeinsame Zusammentragen von Wissen.

Hilfe zu Varianten von Dokumenten

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