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Im Archiv des ITS ist diese Variante der Bekleidungskammerkarte erhalten geblieben. Sie wurde unter anderem in Buchenwald genutzt. Darauf wurde zwischen Gefangenenkleidung („G“) und Zivilkleidung („Z“) unterschieden. Diese Unterteilung gab es spätestens ab April 1941, als nicht mehr genug gestreifte Gefangenenkleidung vorhanden war. Ab November 1942 sollten nur Arbeitskommandos, die das Lager verließen, gestreifte Kleidung erhalten. Trotz dieser Regelung reichte die Kleidung dennoch nicht aus. Ab August 1944 sollten auch Häftlinge außerhalb des Lagers Zivilkleidung tragen. Diese war allerdings farbig markiert, wie zum Beispiel im KZ Ravensbrück mit einem weißen Kreuz auf dem Rücken.

Im Archiv des ITS ist diese Variante der Bekleidungskammerkarte erhalten geblieben. Sie wurde unter anderem in Buchenwald genutzt. Darauf wurde zwischen Gefangenenkleidung („G“) und Zivilkleidung („Z“) unterschieden. Diese Unterteilung gab es spätestens ab April 1941, als nicht mehr genug gestreifte Gefangenenkleidung vorhanden war. Ab November 1942 sollten nur Arbeitskommandos, die das Lager verließen, gestreifte Kleidung erhalten. Trotz dieser Regelung reichte die Kleidung dennoch nicht aus. Ab August 1944 sollten auch Häftlinge außerhalb des Lagers Zivilkleidung tragen. Diese war allerdings farbig markiert, wie zum Beispiel im KZ Ravensbrück mit einem weißen Kreuz auf dem Rücken.

Zur Hauptkarte mit Erläuterungen

Fragen und Antworten

  • Was wird im ITS e-Guide als Variante bezeichnet?

    Der ITS e-Guide unterscheidet zwischen Hauptkarten und Varianten. Der Grund dafür ist, dass es teilweise verschiedene Ausführungen zu einem Dokumententyp gibt, die stark voneinander abweichen können.

    Als Hauptkarten bezeichnet der e-Guide Standarddokumente, die besonders häufig in den KZ verwendet wurden und zu denen viele Informationen vorliegen. Daneben finden sich im ITS-Archiv auch Varianten, die zwar exakt denselben Zweck hatten wie die entsprechende Hauptkarte, jedoch anders aussehen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: In manchen Konzentrationslagern wurden eigens angefertigte Karten verwendet anstelle der Standardausführungen. Oft liegt es auch daran, dass zunächst individuelle Karten und Bögen zum Einsatz kamen und die KZ-Verwaltung erst später die Verwendung einheitlicher Vordrucke anordnete.

  • Wissen Sie mehr zu diesem Dokument?

    Falls Sie weitere Hinweise zu diesem oder einem anderen im e-Guide vorgestellten Dokument haben, freuen wir uns sehr über Rückmeldungen an eguide(at)its-arolsen.org. Die Dokumentenbeschreibungen werden regelmäßig erweitert – und das gelingt am besten durch das gemeinsame Zusammentragen von Wissen.

Hilfe zu Varianten von Dokumenten

Zum Scan dieses Dokuments (Variante)<br> Information zur Variante<br> Weitere Beispielkarten